Sunday, April 23, 2006

Auch bei Christiansen find' ich Menschen scheiße - 23.04.06

Andere Sendung, selbe Mischpoke!











- Hassan Dabbagh: Der gibt Frauen wiedermal nicht die Hand, verteilt am Ende der Sendung wiedermal - ein »friedliches Zusammenleben« wünschend - den Koran und ist wiedermal der festen Überzeugung, »100 % der Mitglieder seiner Gemeinde« würden seine fortschrittliche Position zur Zwangsehe (»Tradition, nicht Religion!«) teilen. Außerdem wünscht er allen nicht-Kopftuch-tragenden Muslimas sowie allen noch-fremdgeschlechtliche-Hände-drückenden Moslems »baldige Aufgeklärung«. Na, wenn das nicht modern ist! Achja: Niemand spricht das Wort ›Allah‹ derart skuril aus. Das ist doch was!

- Uwe-Karsten Heye: »Wer Wind säht, der wird Sturm ernten!« Mehr muss man zu Rütli-Schule und islamistischer Gewalt im Allgemeinen nun wirklich nicht sagen, da bin ich ganz ihrer Meinung.






- Heinz Möller: Die Hände zittern, die Stimme vibriert und schwankt zwischen bedächtigem Säuseln und herrischem Geschreie - der Mensch ist einfach irre!







- Jörg Schönbohm: Wir haben heute gelernt: »Auch für Neo-Nazis gilt die Unschuldsvermutung!« Na dann ist ja alles klar - Thema abgehakt! Und ob's nun ein Blonder oder ein Schwarzer ist, wen interessiert das schon? Außerdem muss man sich ganz generell über nichts wundern, wenn man anständige Volkdeutsche mit spurtigem Haupthaar als ›Schwein‹ bezeichnet. »Selber schuld!« - Wenn das kein juristischer Feinschliff ist. Achja: Lass' dir bitte mal die Augenbrauen zupfen und lern' Deutsch, sonst wird aufgedreht und ausgewiesen!

Friday, April 21, 2006

Was wir vom Kommunismus erwarten (1): »Knoblauch & co.«

Oder: Bis dahin wollen wir Markwirtschaft!

Welcher überzeugte Single kennt es nicht? Man schlendert durch's ›tegut‹ und sucht nach Zutaten für den abendlichen Schmaus. Nun ist mindestens die Hälfte der benötigten Ingredienzien nicht in der passenden Portionierung verfügbar; besonders augenscheinlich tritt dieses Phänomen beim Knoblauch zu Tage: In vier Wochen ist der hinüber und bis dahin wird man sicher nicht mehr als eine Handvoll Zehen benötigen. Dennoch bietet ›tegut‹ lediglich die Riesen-Bio-Knolle mit mindestens 35 Zehen oder das Bio-Netz mit drei Knollen à zehn Zehen an.

Was erwarten wir in Anbetracht solch offenkundiger Missstände, die, wenn das »Wegschmeißen« nicht so einen riesigen Spaß bereiten würde, absolut unerträglich wären? Food-Design! Was sonst? Wir wollen die genmanipulierte Mini-Knolle mit exakt 5 Zehen im Regal liegen haben; das ist das Mindeste, was wir vom Kommunismus erwarten können! Findet ihr doch auch, oder?

Menschen (bei Maischberger), die ich scheiße finde - 28.03.06

Leider etwas verspätet, aber die Blogeröffnung wurde verschimmelt. Mit der profilaktischen Verschleierung macht Sandra in der Tat das dem Tenor der Sendung Angemessene; sie ist halt nachgiebig, die Kleine. Aber denk' dran, die Haare müssten wir dann auch noch bedecken, gelle? Ich lass' die sinngemäßen Zitate einfach mal für sich sprechen, das sollte langen (listed in alphabetical order):











- Ingo Appelt: »Frauen in engen Jeans will ich nicht sehen, da muss ich ständig an Sex denken! Muss doch nicht sein! [...] Man muss auch mal die soziale Dimension sehen.«









- Hassan Dabbagh: »Danke, dass Sie das gesagt haben, Herr Appelt! [...] Wir verurteilen Terrorakte, da wir Muslime weltweit eine große Familie sind. Anschläge können immer auch unsere Brüder und Schwestern treffen! Wir verurteilen so etwas. [...] Sie achten nur auf meine Kleidung, Herr Özdemir!« (Sollte wohl heißen: »Sie sind doch islamophob, Herr Özdemir!«)




- Peter Hahne: »Wir müssen in diesen Zeiten wieder stärker auf unsere christlichen Wurzeln schauen. Sehen Sie mal: Ohne das Christentum gäbe es den Straftatbestand der ›unterlassenen Hilfeleistung‹ (§ 323c StGB) nicht - er ist allein auf das Gleichnis des barmherzigen Samariters zurückzuführen. [...] Immerhin habe ich ja Theologie studiert!«








- Günther Oettinger: [Pause, Pause, ...] »Lassen Sie uns doch in aller Ruhe über das Thema reden. Sehen Sie, in meinen Augen sind zwei Dinge ganz [spuck, schnalz] ganz [spuck, schnalz] wichtig; das sind Sprache und Integration.« [Im Laufe der Sendung etwa 20 mal wiederholt]